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Eine “automatische” Zensur findet sich so auch in den Köpfen der erfolgreichen Schriftsteller (und Drehbuchautoren, Filmemacher), schon, weil bekannt ist, dass alles andere sowieso abgelehnt wird. Erhält ein Schriftsteller von einer Stiftung oder einem Großverlag einen Millionenauftrag, um z.B. eine Biographie zu schreiben oder ein historisches Ereignis zu dokumentieren, weiß der Schreiber, was besser unerwähnt bleibt (z.B. zahlte die Rockefeller Stiftung kurz nach Kriegsende rund USD 150.000, um eine offizielle Version des zweiten Weltkrieges erstellen zu lassen, deren Übersetzung weltweit auch heute noch in den Schulen der “internationalen Gemeinschaft” gelehrt wird).
